Vikar Jakub Piekielny war zu Gast bei der „Gruppe Ü – 60“

Vikar Jakub Piekielny war zu Gast bei der „Gruppe Ü – 60“. Geschrieben von: Marie Menke „Alle wollen den neuen Vikar kennenlernen“ – so stellte Heiner Brambring den neuen Vikar Jakub Piekielny für den Pastoralverbund Bigge-Olsberg vor, der seit März 2013 tätig ist, vor. Unter dem Motto „Ich stelle mich“ stellte er sich am 22. April der „Gruppe Ü-60“, der Kolpingsfamilie Olsberg um nicht nur über seine Arbeit als Vikar, der Priesterberufung und der Seelsorge zu sprechen, sondern sich auch den Fragen der Gruppe zu stellen. Als die Gespräche langsam abschwächen, stellen einige Nachzügler noch Stühle dazu und reichen dem Vikar erfreut die Hand – der Stolz, den neuen Vikar als erste Gruppe eingeladen zu haben und nun kennenzulernen, ist spürbar. Der Vikar selbst macht Witze über sein ihm zufolge „fortgeschrittenes“ Alter und „Junger Spund“ hört man aus der Gruppe. Er spricht seine Probleme mit der deutschen Sprach an und die Senioren helfen fleißig, wenn Wörter fehlen. „Menschen sind verschieden“, erklärt Jakub Piekielny und erzählt von seinem Priesterseminar, von anfänglichen Zweifeln, ob das das Richtige für ihn ist, und darauf, dass er jetzt die Antwort auf diese Frage mit Sicherheit kennt. In seinem Heimatland Polen kennt er Dörfer mit 600 Einwohnern, in denen alle katholisch sind, und ein einziges Dorf eine Gemeinde bietet; in anderen Städten gibt es am Wochenende neun Messen – bei voller Kirche. Auch die Arbeit in der Schule ist in Polen Pflicht und die Jugendarbeit wird großgeschrieben. Nachdem er erzählt hat, können die Senioren Fragen stellen. „Ich habe so etwas auch noch nie gemacht“, sagt er schüchtern „Sie dürfen sich ruhig auch setzen“, sagt eine Frau und fragt, wie es ihm bis jetzt in Deutschland gefällt. Von zwei Deutschkursen erzählt er, die er mittlerweile gemacht hat – flüssig spricht er auf jeden Fall schon. Er kommt aus der Nähe von Krakau, hat mit seiner Familie, in der er drei Geschwister hat, im Umfeld davon schon in so vielen Städten und Dörfern gelebt, dass er gar nicht genau sagen können, woher er nun kommt. Als er nach seinen Hobbys gefragt wird, deutet er auf eine auf einem Tisch liegende Kamera und erzählt, dass er auch selbst gerne fotografiert – und auch malt, obwohl ihm momentan die Zeit dazu fehlt. Auch Fahrrad- und Kanufahren zählt er zu seinen Hobbys. Er erzählt, dass zu der Kirche mehr gehört, als sich taufen zu lassen und Kirchensteuern zu zahlen, sondern dass man darüber nachdenken sollte, wie man lebt. Jemand fragt, in welchen Bereichen er arbeiten wird, und er erzählt, dass er schon alles von der Seniorenarbeit bis hin zum Vorbereiten der Kommunionkinder gemacht hat. Nach dem Treffen stand der neue Vikar den Senioren noch zum Fragestellen und Händeschütteln zur Verfügung, bevor sie das Treffen mit vielen neuen Eindrücken verließen. Fotos: Klemens Kordt

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